Langsam zurück

Nach Mendoza gibt es eine ganz andere Landschaft. Nachdem die Wein- und Olivenfelder hinter uns liegen sehen wir wieder viele Rinderherden. Einige Orte haben wir schon mal vor vielen Jahren besucht und nicht wiedererkannt. In San Juan haben wir auch unsere Gasflaschen wieder füllen können. Ist wegen die vielen verschiedene Systeme nicht immer einfach. Mittlerweile haben wir schon drei Adapter. Immer wieder spannend sind die biologischen Kontrollen nicht nur an den Provinzgrenzen. Obst, Gemüse und manchmal auch Fleisch darf in bestimmte Gebiete nicht eingeführt werden.

Hier in Rio Cuarto hatten wir einen tollen Platz am Fluss, die Altstadt leicht mit dem Rad zu erreichen. Gegen 21.00 Uhr zog ein ordentliches Unwetter auf, Zwei Stunden später sah der Fluss schon recht wild aus. Morgens gegen 02.00 Uhr wurden wir geweckt und zur Sicherheit weggeschickt, die restlichen Nachtstunden mitten in der Stadt waren nicht so ruhig. Am anderen Tag stand die komplette Wiese unter Wasser. Glück gehabt!
einer unserer vielen tollen Übernachtungsplätze.
Das Rathaus von Villa General Belgrano
Wer in der Provinz Córdoba ist muss natürlich die Stadt General Belgrano besuchen. Von Deutschen und Schweizern gegründet gibt es hier immer noch viele deutsche Traditionen. Richtig geprägt haben die Matrosen der „Graf Spee“ nach 1945 den Ort. Noch heute tragen viele Geschäfte deutsche Namen. Da viele Matrosen aus Thüringen kamen und natürlich Skat gespielt haben wird hier auch heute noch viel Skat gespielt. Leider finden die vielen Skattuniere nicht in den Sommermonaten statt.
Die Stadt lebt heute natürlich auch vom Tourismus. Wir hatten auch gleich Kontakt zu den Leuten hier. Hätten wir alle Einladungen angenommen müssten wir Wochen bleiben.
Nur 100 km weiter und eine ganz andere Welt. Villa Carlos Paz ist hoch modern mit vielen Shoppingcenter, Einkaufsstraßen und eine zur Promenade umgebaute ehemalige Brücke.
Tolle Strandpromenade am Stausee, jetzt nach den Ferien schön leer.
In der Nähe von Santa Fe haben wir nach langem suchen endlich einen Platz gefunden. Hier im Delta gibt es wenig Möglichkeiten direkt bis an den Fluss zu kommen. Sonntag noch überfüllt und am Montag menschenleer.
Die letzten Bilder vom Fluss und dann geht es nach Urdinarrain, dem Ende unserer Reise entgegen
Unterwegs noch kurz das Dorf Maria Luisa besucht. Sehr elegant mit Privatschule und tollen Villen.
unser letztes Teilstück

Nach fast 14.000 km in Urdinarrain angekommen. Die Zeit verging wie im Fluge. Hier gibt es noch ein tolles Fest mit unseren Freunden und sicherlich noch einen Asadoabend. Das Auto muss noch für die nächste Reise fertig gemacht werden. Kleinere notwendige Reparaturen aber auch Umbauten sind nötig.

Wir waren überwältigt. Unsere Freunde wussten von unserem Hochzeitstag und haben eine tolle Party organisiert. Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt, gelacht und erzählt. Einfach Gastfreundschaft pur!
da fällt der Abschied doppelt schwer

Leider geht unsere Reise dem Ende entgegen. Der Rückflug ist bestätigt. Jetzt geht’s noch einmal für zwei Tage nach Buenos Aires und dann nach Deutschland. Mit Sicherheit kommen wir wieder, der grobe Plan für das nächste Abenteuer ist fix.

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