Der erste Eindruck von Land ist positiv. Sehr gut ausgebaute Straßen. Aber natürlich auch wieder große Entfernungen. Bis zu unserem ersten richtigen Ort nach der Grenze waren es gut 300 km.



Die erste Stadt die wir besuchen ist Filadelfia(oder Fernheim) eine von deutschen und kanadischen Mennoniten gegründeter Ort. Noch heute wird hier viel deutsch gesprochen. Viele Schilder sind zweisprachig. Die gemütliche Kleinstadt soll eine der schönsten Kleinstädte Paraguays sein. Sehr interessant ist, dass viele Dinge altmodisch anmuten und auf der anderen Seite viel Wert auf modernes gelegt wird. In der sehr modernen Bibliothek trifft man sich am Nachmittag zum Kaffee trinken und lesen, hier gibt’s Bücher in Spanisch und Deutsch. Die Geschäfte schließen von 12.-14.00 Uhr und für Südamerika ungewöhnlich schließen sie auch pünktlich 18.30 Uhr! Sonntags ist alles geschlossen! Da ist Kirche angesagt. Die Weihnachtskultur wird hier voll gelebt. Weihnachtsmärkte, Glühwein und sogar leckeren Rumtopf. Das alles bei 30 Grad.







Weiter ging’s nach San Bernardino. Einer kleine Stadt am See. Einen geeigneten Standplatz haben wir leider nicht gefunden. Trotz Sommerwetter ist hier noch fast alles geschlossen. Die Saison beginnt am 15.12. Dann wird der Ort von Touristen übervölkert.



Auf dem Weg zur Grenze, dank Tipps von Einheimischen, eine schöne Oase entdeckt. Liegt eigentlich im Nirgendwo, bietet aber alles was man für einen schönen Kurzurlaub braucht. Ist hauptsächlich eine Estancia mit angeschlossenem Hotel. Auf die Reitausflüge haben wir aber verzichtet.
Wie immer in der Vorsaison, leer! Kommt uns natürlich sehr entgegen. Morgen oder übermorgen wollen wir weiter zu den Wasserfällen.