Atlantik

Wir bleiben weiter am Atlantik. In Uruguay angekommen mussten wir erstmal in Ruhe einen Kaffee trinken. An der Grenze gab es zum ersten Mal echt Probleme. In Uruguay gibt es ein neues Anmeldesystem. Bürger die nicht aus den Mercosurstaaten kommen und mit einem eigenen Fahrzeug einreisen müssen sich vorher elektronisch anmelden. War uns so nicht bekannt. Mit viel Überredungskunst ist es uns gelungen alles vor Ort zu machen.

Punta del Diablo, ein kleines Dorf am Meer. Einen Platz direkt am Wasser gefunden. Der Ort hier ist, so sagen die Leute, die letzte Hippiebastion in Südamerika.

Nicht nur die Geschäfte auch viele Betreiber sehen echt nach Hippie aus. Aber der Ort ist auch irgendwie interessant. Irgendwo erklingt immer Livemusik und am Strand wird schon Nachmittags getanzt.

Bis 1985 war der Ort noch ein reines Fischerdorf, die Boote sind noch da.
Fast jeder versucht hier sein Glück mit einer Kneipe oder dem Verkauf von gebastelten Dingen.
Das Dorf liegt aber herrlich, direkt in einer Bucht wo oft Delfine zu sehen sind.

Jetzt geht’s für uns weiter über Piriapolis ins Paraiso Suiza. Erstaunt sind wir über die neue Umgehungsstraße um Punta del Este. Vor drei Jahren angefangen und heute sind die 17 km fertig.

Morgens am Strand im Paraiso. einfach herrlich

Im Paraiso angekommen fühlt es sich fast wie zu Hause an. Neue Overländer kennen gelernt, aber auch Bekannte getroffen und wieder Erfahrungen ausgetauscht. Die Abende sind wie immer lang und lustig!

Der alte Fischereihafen in Piriapolis ist immer einen Besuch wert.
Die Gegend am Meer lädt zum Radeln ein. Natürlich haben wir unterwegs die „Tankstellen“ genutzt.
Zum ersten Mal gesehen, die Strandpolizei! Die Sommerferien sind zu Ende und schon sind die Strände auch in Urlaubsgebieten fast leer.
Nochmal einen tollen Abend in Atlantida am Meer genossen bevor es morgen nach Argentinien geht.
Bis heute Nacht hörten wir wochenlang immer Meeresrauschen und nun auf dem Weg nach Argentinien haben wir im Eukalyptuspark übernachtet und zum Sonnenunter- und Aufgang ein Konzert der verschiedenen Papageien gehabt.
Die vielen Kilometer haben sich gelohnt. Das Fest zur Goldenen Hochzeit war riesig. 150 Gäste, Livemusik und natürlich tolles Essen. Viele Freunde und Bekannte getroffen. Hier gehören wir schon richtig dazu und fühlen uns pudelwohl. Heute heißt es für uns erstmal ausruhen. Morgen wollen wir dann nochmal mit Bekannten und Freunden von hier nach Brasilien an den Strand. Die Argentinier fahren die 1100 km an einem Tag. Wir lassen uns natürlich viel mehr Zeit und übernachten unterwegs.
Komplett ungewöhnlich, sämtliche Formalitäten zum Grenzübertritt nach Brasilien waren in einem riesigen Einkaufszentrum. Die notwendigen Stempel und Papiere gab es im Geschäft. Ohne Kontrolle und Nachweise. So etwas haben wir noch nie erlebt.
Das Grenztor ohne Kontrolle!

In Cassino angekommen geht’s gleich an den Strand.

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