Zum Gauchofest

Wir haben erfahren das in Tacuarembo in Uruguay das große Gauchofest stattfindet. Also sind wir nach 4 Tagen aus Cassino/ Rio Grande in Richtung Uruguay abgereist. Heute Morgen waren wir zum letzten mal im Atlantik und fahren jetzt langsam an der Lagune entlang nordwärts.

Unser Abschiedsfoto mit unseren Freunden
An der Lagune in Sao Lourenco do Sul bleiben wir für zwei Tage und genießen die Ruhe. Die Ferien sind zu Ende und nur noch am Wochenende sind überhaupt Menschen am Wasser. Bei Tagestemperaturen von ca.30 Grad schon ungewöhnlich. Hier im Süden kommt zwar der Herbst, in der Nacht fällt das Thermometer schon mal auf unter 15 Grad aber ansonsten ist noch bestes Sommerwetter.
Ab Montag waren hier auch fast alle Geschäfte geschlossen. Als am Abend noch ein befreundetes Paar aus der Schweiz ankam sind wir noch einen Tag länger geblieben. Manchmal ist die Welt doch klein. Sie kommen jetzt auch mit zum Gauchofest.
Zwischenstopp in Melo am Fluss

Weiter ging es über San Gregorio de Polanco, eines der schönsten Urlaubsgebiete in Uruguay. Jetzt nach den Ferien aber fast ohne Touristen. Bei bestem Sommerwetter haben wir es uns hier 3 Tage gut gehen lassen.

Die kleine Stadt ist auch in Südamerika für Ihre Künstlerkolonie bekannt. Jedes Jahr im Sommer werden viele Häuserfassaden mit tollen Wandbildern geschmückt.

Eine Woche dauert hier das Fest. Das Zusammenspiel zwischen Tradition, die auch immer noch mit Stolz gelebt wird und das Moderne, gefallen uns sehr.

Die meisten Zuschauer beim Rodeo waren natürlich traditionell gekleidet.
Festgelände
Immer wieder beeindruckend was Mensch und Tier für Kräfte entwickeln können
Das Rodeo
Ehrung der Reiter
Der Höhepunkt der Festwoche war der Umzug mit über 4000 Pferden, beeindruckend. Da wir pünktlich am Straßenrand waren konnten wir alles top verfolgen.
Klein und Groß waren mit Begeisterung dabei. Mit Stolz haben die Gauchos ihre Lebensweise präsentiert.

Ein wirkliches Volksfest mit drei für uns anstrengenden( Live Events bis 04.00 Uhr) und schönen Tagen geht zu Ende. Viele nette Menschen kennen gelernt, natürlich auch viel gegessen und getrunken, aber auch viel gelacht.

Morgen geht’s weiter Richtung Norden, noch mal 3/4 Tage irgendwo in den Termas erholen und den Rückflug planen.

In den Termas San Nicanor waren wir schon einmal. Tolle Location, wir waren hier fast immer alleine. Pure Erholung.

Die Strecken der letzten Wochen

In ca.2 Wochen wollen wir nach Deutschland fliegen. Im Moment haben wir aber neben kleinen technischen Schwierigkeiten am Camper auch Probleme mit dem Zoll. Das Auto darf nur noch 3 Monate in Argentinien bleiben. Wir wollen die Woche nochmals auf ein Zollamt und unser Glück versuchen. Sollte es nicht möglich sein müssen wir den Camper in Uruguay lassen. Hier darf das Auto immer 12 Monate bleiben.

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