In Costa Rica ist Kaffee trinken fast eine Religion, heute wie früher. Der Kaffee wird dabei frisch am Platz aufgebrüht. Die Besichtigung einer Kaffeeplantage in den Bergen hat sich gelohnt.



In Costa Rica ist Kaffee trinken fast eine Religion, heute wie früher. Der Kaffee wird dabei frisch am Platz aufgebrüht. Die Besichtigung einer Kaffeeplantage in den Bergen hat sich gelohnt.



Die beschwerliche Anreise hat sich gelohnt. Wir haben wieder einen tollen Platz zum Campen gefunden. Der kleinen Stadt in der Nähe werden wir sicherlich auch einen Besuch abstatten.











An letzten Abend in der Lodge haben die Gastgeber extra die Bar für uns geöffnet. Wie auf Bestellung hatten wir auch noch mal einen besonderen Gast. Die Zeit hier war wunderschön, aber jetzt zieht es uns weiter. Wir wollen Land und Leute kennenlernen. Bei den Temperaturen suchen wir uns wieder einen schönen Stellplatz am Meer.


Unseren erst einmal letzten Tag am Meer nutzten wir für Exkursionen. Wir haben das Glück, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Morgens um 5:30 Uhr, kurz bevor die Sonne scheint, schlüpfen die kleinen Schildkröten am Strand. Auf dem beschwerlichen Weg vom Strand bis ins Meer werden schon ca. 80 % der jungen Kröten von Vögeln gefressen. Nach vielen Jahren kehren sie dann wieder ausgewachsen an den gleichen Strand zurück, um ihre Eier abzulegen. Abends, wenn die Flut kommt, verbuddeln sie ihre Eier am Strand.


Da wir mittlerweile sehr wählerisch geworden sind, hat die Suche zwar lange gedauert, sich dafür aber gelohnt. Unsere Erfahrungen haben sich mal wieder bestätigt: wenn ein Platz schwer zu erreichen ist, lohnt es sich oft, die Strapazen auf sich zu nehmen, so auch dieses Mal. Direkt am Meer, einsamer Strand, ein Geheimtipp.






Raus aus San José und die Tour kann beginnen. Der Weg durch die Berge, mit teilweise sehr schlechten Straßen ist wunderschön, dauerte aber viel länger als geplant. Am Meer angekommen, haben uns die ersten Campingplätze gar nicht gefallen. Die schöne Landzunge bei Punta Arenas ist landschaftlich sehr schön, aber alles andere, na ja. Also hieß es weiter suchen. Campen durften wir glücklicherweise bei einer netten Familie direkt an der Lagune. Nach zwei Übernachtungen sind wir dann wieder weiter gefahren.



Endlich haben wir unser Auto und waren positiv überrascht. Vielleicht nicht das neueste Modell, aber eine sehr gute Campingausstattung mit allem, was man braucht. Warum es ein 4×4 sein musste, werden wir bald erfahren.


Das Reisen in Südamerika ist auf Grund der Pandemie immer noch kompliziert, also mussten wir den Plan ändern und haben uns für Costa Rica entschieden. Wir sind ja froh, überhaupt wieder unbeschwert reisen zu können.
Das kleine Land in Mittelamerika mit seinen ca 5 Mio. Einwohnern hat sehr viel zu bieten. Die ersten zwei Tage in der Hauptstadt San José nutzen wir, um uns an das Sommerwetter und die Zeitumstellung zu gewöhnen. In der Stadt spürt man überall den karibischen Einfluss. Das Essen, aber auch die vielen unterschiedlichen Gerüche sind schon anders. Die Leute haben immer Zeit, überall ist Musik. Aber ab Morgen geht es mit dem Auto ans Meer.



Leider müssen auch wir unsere Reise verschieben. Die Ungewissheit über das Ende bzw. Beherrschen der Pandemie zwingt uns dazu. Nun hoffen wir, dass die Politik kluge Entscheidungen trifft.
Die Zeit nutzen wir für Reisen innerhalb Deutschlands. Auch hier gibt es schöne Gegenden.
Natürlich planen wir schon wieder neue Reisen. Lasst Euch überraschen.
Unser neues Abenteuer wartet schon. Die nächste Reise soll wieder nach Südamerika gehen und ca. 3 Monate dauern. Wir wollen durch das Vulkangebiet fahren und wenn es die Zeit erlaubt, die südlichste Stadt der Welt besuchen. Da es so weit im Süden in der Nacht auch mal Frost geben kann und die Entfernungen zum nächsten Ort manchmal sehr weit sind, brauchen wir für diesen Trip natürlich ein anderes Auto.
Die ersten Vorbereitungen laufen bereits. Das Auto ist gemietet.

Wieder in Deutschland angekommen, gewöhnen wir uns so langsam an das kalte Klima.
Eine wunderschöne Reise mit vielen tollen Erlebnissen ist zu Ende. Die Natur, die Städte und Dörfer und vor allem die Menschen, die wir kennen lernen durften, werden uns immer in Erinnerung bleiben.
Wir hoffen, dass wir uns die Gelassenheit aus Südamerika wenigstens bis zur nächsten Reise, die schon in Planung ist, bewahren können.
Zum Abschluss unserer Reise schauten wir uns noch 3 Tage die Hauptstadt an und waren positiv überrascht. Santiago ist eine sehr moderne und saubere Stadt mit über 5,6 Millionen Einwohnern. Damit haben sich etwa 1/3 der Chilenen in der Hauptstadt niedergelassen. Santiago ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowie das bedeutendste Wirtschafts- und Kulturzentrum von Chile mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Museen und Baudenkmälern.
Überall fallen die restaurierten Gebäude aus der Gründerzeit ins Auge. Tolle Gaststätten und Cafés laden zum Verweilen ein. Die vielen Parks der Stadt sind sehr gepflegt und locken am Wochenende die Bewohner zum Spazierengehen an. Besonders erfreut waren wir, dass man sonntags alle Museen der Stadt kostenlos besuchen kann.
Für uns steht mit Sicherheit fest, dies war nicht unser letzter Aufenthalt in Santiago.

Hoch über der Stadt Santiago de Chile