Die erste lange Tour durch ein kleines Stück Pampa war angenehm und entspannend. Die Stadt selber gilt als Tor zur Halbinsel Valdez, mit vielen Touristen, aber auch sehr vielen Sehenswürdigkeiten und super modern. Die Halbinsel ist ein fast komplettes Naturreservat, mit einem kleinem Ort und ansonsten vielen schönen Aussichtspunkten auf die Landschaft und natürlich auf die vielen Tiere. Die Seelöwen und Seeelefanten alleine sind eine Reise wert. Die drei Tage in der Stadt haben wir genossen. Annehmlichkeiten wie Wellness und gutes Essen bereiten uns auf die lange Fahrt durch die Pampa nach Chile vor.
eines der vielen Strandbäder der nördlichste Punkt der Halbinsel
Auf unserem Weg weiter Südwärts immer am Meer entlang machen wir halt in kleinen Orten. Oft sind wir hier die einzigen Touristen, was aber auch den Reiz unserer Reise ausmacht. Die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der Leute dort begeistert uns immer wieder.
Weiter südwärts ändert sich auch immer mehr die Vegetation. Die Orte sind immer weiter voneinander entfernt, das Wasser im Meer wird leider immer kälter und der Wind nimmt zu. Morgen bzw. übermorgen wollen wir die Halbinsel Valdez erreichen.
kleines Dorfkleine und einzige Gaststätte mit Livemusik einsamer Strandder Wind als ständiger BegleiterStrandzufahrt über die Dünen, am Abend war der Weg schon wieder zugeweht
Nach der schönen Zeit in Uruguay freuen wir uns auf Argentinien. Die Formalitäten an der Grenze waren recht unkompliziert. Alle Papiere wurden akzeptiert und Lebensmittel konnten wir auch alle mitnehmen ( hier eigentlich nicht erlaubt).
unsere erster Platz in Argentinien, direkt am Fluss gelegen
Leider hatten wir danach etwas Pech, in Mar del Plata wollte uns einer von der Straße schubsen. Der entstandene Blechschaden hielt uns drei Tage in der Stadt fest. Direkt am Meer gelegen war es nicht so schlimm.
unser Unfallgegner
Bei Unfällen ohne Personenschaden kontrolliert die Polizei nur die Versicherung und fährt wieder.
Alles kein Problem, Auto wieder heile, wir sind wieder auf dem Weg in den Süden. So lange es das Wetter zulässt fahren wir immer am Meer lang weiter Südwärts.
Direkt am Rio de la Plata gelegen lohnt sich ein Besuch der ältesten Stadt Uruguays. Die Altstadt wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Überall begegnet man Zeitzeugen der Geschichte aber auch viele kleine Geschäfte und Gaststätten. Am Abend hört man auf der Straße und in vielen Gaststätten Livemusik. Bevor es morgen nach Argentinien geht haben wir den kulturellen Höhepunkt genossen.
RathausStadtrundfahrt mal anders viele dieser Autos stehen als Fotoobjekte in der Stadtder alte und der neue Leuchtturm
Manchmal wird Mut nicht belohnt. Einen tollen Stellplatz in den Dünen und dazu noch ganz allein. Ich hätte nicht geglaubt das der 4×4 versagt. Wir haben uns total festgefahren. Nach ca. 2 Stunden harter Arbeit mit der Schippe und den Sandblechen haben wir es aber geschafft uns zu befreien. Vor Ärger haben wir vergessen Fotos zu machen.
Eine kleine Stadt am Meer zur Mittagsschlafzeit
Blick aus dem Camper
Zufahrt zum Strandwieder mit dem Rad unterwegs Strandgut
Seit zwei Tagen haben wir endlich unser Auto hier. Einfach toll. Alles eingerichtet, getankt, Gasflaschen gefüllt und eingekauft sind wir noch in Uruguay an der Küste Richtung Norden unterwegs. Nach Punta del Este wird es mit jedem Kilometer noch schöner, landschaftlich und architektonisch. Ich hätte nicht geglaubt wieviele Berühmtheiten hier Grundstücke haben. Direkt am Meer in der Nähe des Leuchtturms haben wir einen schönen Platz, für mindestens zwei Tage gefunden.
Danach wollen wir eigentlich Richtung Argentinien fahren, so der grobe Plan.
Das Auto lässt weiter auf sich warten. Ist an diesem schönen Platz aber erträglich. Unsere Cabana liegt 100 m vom Strand entfernt, die Sonne scheint, was braucht man mehr?
Heute haben wir den Linienbus in die nächst größere Stadt genommen und einen schönen Einkaufsbummel gemacht. Die dort gekauften Fahrräder gleich auf der Rücktour getestet.
Die alte Festung Abends schön am Strand gesessen Einer der vielen Springbrunnen Weihnachtsbaumheute Morgen war das schwimmen ein kleines AbenteuerEine Gaststätte weihnachtlich geschmückt am Strand ist schon ungewöhnlich
Die Ankunft des Schiffes verspätet sich um eine Woche. Also müssen wir länger auf unser Auto warten. Nach fünf Tagen in Montevideo, mit vielen tollen Erlebnissen, wollen wir aber ans Meer. Hier haben wir einen schönen Bungalow angemietet. Gibt es einen schöneren Platz zum warten?
Unser kleines Häuschenwie immer, kaum Menschen am Strandunser Essensgast
Ohne großen Plan in Montevideo angekommen versuchen wir uns zu orientieren. Die „ weiße Stadt“ am Meer hat viele Sehenswürdigkeiten und kulturelle Höhepunkte. Museum und die Oper sind hier ein Muss.
Morgen werden wir erst einmal zum Tango gehen. Die nächsten Tage werden bestimmt nicht langweilig.
Gerade die wichtige Nachricht erhalten, daß ich morgen im Hafenbüro erwartet werde, vielleicht kommt unser Auto schon.
Altstadt von Montevideo Eines der vielen Heldendenkmäler in Montevideo TangotheaterTango
Ein Land wie dafür geschaffen um Urlaub zu machen. Eingebettet zwischen dem pazifischen und karibischen Meer. Die Vielfalt der Landschaften und Klimata macht das Land zu einem wahren Urlaubsparadies. Abseits der Touristenströme haben wir wunderschöne Landschaften, die Vielfalt der Tierwelt und viele nette Menschen kennen gelernt. Mit einem guten Auto(4×4),ein bisschen Mut und fahrerischem Geschick erreicht man traumhafte Buchten und Strände, die man dann als Belohnung ganz für sich hat. Immer wieder und überall hörten wir „ Pura Vida „ und das ist nicht nur dahin gesagt. Die Menschen hier leben so! Wir werden mit Sicherheit wieder kommen.
So langsam neigen sich unsere Tage in Mittelamerika dem Ende zu. Der Rückflug ist gebucht und leider schon bestätigt. Die letzten Tage bleiben wir noch in einer Lodge am Meer und lassen uns verwöhnen. Bei einem coolen Drink und schönem Essen lassen wir die Erlebnisse der letzten Wochen Revue passieren.
hier in der Bucht ist das Wasser richtig kalt, höchstens 21 GradDinner bei Kerzenschein
Die Tour in den Norden hat doch etwas länger gedauert als erwartet. An den vielen schönen Plätzen unterwegs haben wir viel Zeit vertrödelt, also mussten wir unterwegs übernachten. Die kleine Stadt Jaco direkt am Meer lag günstig, allerdings voller Touristen. Und so hatten wir richtige Probleme, ein vernünftiges Hotel zu finden. Nach einem guten Abendessen hat es dann doch geklappt. Leider lag unser Balkon ca. 5 m über dem Partypool – oh je, Tourismus wie wir ihn eigentlich nicht erleben wollten. Gestärkt mit einem ordentlichen Frühstück ging es weiter. Oben angekommen, hatten wir auch erst Schwierigkeiten einen ordentlichen Stellplatz zu finden, hatten dann aber doch Glück.
Der nördlichste Punkt unserer Reise. auf der anderen Seite der Bucht, Nicaragua
Im Nationalpark am Meer gelegen, haben wir unser kleines Haus gefunden.
Oben der Schlafraum und unten die offene Küche
In der zweiten Nacht wurden wir ausgeraubt. Die Nasenbären und Affen haben unseren Vorratsschrank geknackt und bis auf Salz, Pfeffer und Öl alles mitgenommenen. Zum Glück können sie nicht mit einem Korkenzieher umgehen! Also hieß es wieder einkaufen fahren. 10 km durch diese Gegend sind unendlich lang.
Meistens hatten wir den Strand nur für uns.
Wir haben dazu gelernt: im Nationalpark sollte man immer alle Lebensmittel gut verschließen.