Richtung Süden und am Río Negro

Die Tage am Meer waren so schön, also haben wir unseren Plan geändert und sind weiter am Meer Richtung Süden gefahren. Die Küstenstadt Bahía Blanca ist sehenswert. In Hermoso haben wir direkt am Meer gecampt. Die besten Plätze sind schwer zu finden, dafür dann aber traumhaft schön. Hier am Strand kann man sogar seine Wertsachen liegen lassen, für uns sehr ungewöhnlich und woanders undenkbar.

Am anderen Morgen ging es wieder 1.200 km durch die Pampa in Richtung San Carlos de Bariloche, einer Stadt in der Provinz Río Negro und am Rande der Anden in Patagonien. Der lange Weg war sehr eintönig, aber immer wieder schön. Wir haben sehr viele Tiere gesehen und die unterschiedlichsten Landschaften genossen.

Auf dem Weg dorthin haben wir in Villa Regina am Fluss Río Negro übernachtet. Villa Regina liegt im südwestlichen Argentinien und ist eine der wichtigsten Städte im Tal des Río Negro. Ich habe auch versucht, im Río Negro zu schwimmen, aber die Strömung war so stark, dass ich schon nach wenigen Minuten wieder 10 m zurück getrieben bin.

Die letzte Nacht haben wir in Bariloche verbracht und im Laufe des Tages fahren wir weiter über die Anden nach Chile. Im Winter verwandelt sich die Region zum größten Wintersportgebiet in Südamerika, für uns ist zum Glück Sommer. Zuvor genießen wir hier noch Schweizer Schokolade. Ja, ihr habt richtig gehört. Bariloche ist auch bekannt als die Schweiz und Schokoladen-Hauptstadt von Argentinien. Schweizer Einwanderer sollen die Schokoladenkultur mitgebracht haben. Man glaubt sich hier in die Alpen versetzt.

Die Stadt Bariloche mit ihren vielen Schoki-Läden und unsere Aussicht beim Frühstück über den See Nahuel Huapi heute morgen.